l  Vita   1890 - 1919  l


Walter Rieseler Flugpionier und Erfinder Periode 1890 - 1919

Walter Rieseler wurde am 3.12.1890 in Burg bei Magdeburg als ältester von zwei Söhnen und einer Tochter geboren.

Stammbaum : Nach vorläufigen Erkenntnissen muß der Ursprung die Ehe eines Bruders von Gustav August Rieseler ( geb. 14.02.1845 in Burg / b. Magdeburg ) gewesen sein. Aus dieser Ehe enstammten Walter, Werner ( gen. Onkel Werner ) und Traute Rieseler ( gen. Tante Trautchen ). Aus der Ehe von Gustav August Rieseler stammt ein Paul Gustav Carl Rieseler, der der Vater von Hermann Rieseler ( gen. Onkel Hermann ) war. Demnach müßte Hermann Rieseler der Sohn des Cousins ( Paul Gustav Carl Riesler geb. 3.021875, +16.12.1936 ) von Walter Rieseler sein. Onkel Hermann war ebenfalls erfinderisch unterwegs und hatte mit der Flugzeug Familie als Stellvertreter in PatentSachen nach dem Tode von Walter Rieseler eine ungeklärte Rolle gespielt.

Ab zirka 1908 unternahm Walter Rieseler mit seinem Freund Schulze Hangflugversuche an den Gütterschen Bergen bei Burg. Die beiden Jugendlichen waren in Burg auch als die Aviatiker bekannt.

Desweiteren veranstaltete er in Magdeburg später Schaufliegen. Zum Beispiel einen Katapultstart auf einer Teichinsel eines Ausfluglokales.

Am 11. August 1913 erwirbt Walter Rieseler als Flugschüler bei Hans Grade in Bork ( heute Borkheide )
auf einem Grade-Eindecker sein
 Flugzeugführer-Schein Nr.481 . Damit gehörte Walter Rieseler mit zu den  " Alten Adlern " , wie man die ersten Piloten genannt hat ( Traditionsgemeinschaft  " Alte Adler e.V. " ).

In Berlin-Johannisthal errang er Flugpreise und wurde 1914 dort Fluglehrer.

Während des Krieges 1914-1918 war er als Abnahmepilot bei der LVG in Berlin-Johannisthal und Köslin tätig.

Mit Flugzeugen aus Heeresbeständen ( ca. 10 Stck. ) unterhielt Walter Rieseler nach dem Krieg eine Fliegerschule in Berlin- Johannisthal. Es kamen internationale Flugschüler zu ihm, unter anderem auch Major Lang. In der Inflation wurde alles beschlagnahmt und Ersatzzahlungen geleistet, die mit jedem Tag zusehens an Wert verloren.

1919 / 20 begann Walter Rieseler dann mit der Entwicklung eines Sportflugzeuges in Berlin-Johannisthal. Sein Bruder Werner Rieseler war mit von der Partie.


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